Was steht drauf, was steckt drin?

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Von der Glühlampe her war man sich gewohnt, aufgrund der Wattzahl die Helligkeit des Lichts zu beurteilen: Je höher die Wattzahl ausfiel, desto heller war das Licht. Dies funktioniert bei LEDs oder Energiesparlampen nicht mehr. Es gilt also umzudenken.

Der Wattverbrauch allein sagt bei LED-Lampen wenig darüber aus, wie viel Licht ein Leuchtmittel spendet. Im Gegensatz zu den herkömmlichen Glühlampen, auf welche sich noch der Grundsatz «Je mehr Watt, desto mehr Licht» anwenden liess. 

Lumen statt Watt
Stromsparlampen oder die energieeffiziente LED-Technik ­verbrauchen für dasselbe Licht weniger Watt als herkömm­liche Leuchtmittel. Somit müssen wir nun umdenken. Denn wenn wir wissen möchten, wie hell ein Leuchtmittel strahlt, ist die Lumenzahl relevant. In Lumen wird der Lichtstrom gemessen, was die eigentliche Lichtstärke eines Leucht­mittels darstellt. 

Auf der Verpackung der Leuchten ist die Anzahl Lumen ­angegeben. Sucht man nun ein Leuchtmittel, das mit einer 40-Watt-Glühbirne vergleichbar ist, dann sollte ein Produkt mit etwa 470 Lumen ausgewählt werden, 60 Watt entsprechen 806 Lumen (siehe Tabelle).

Warmes oder kaltes Licht?
Ebenfalls auf der Verpackung ist angegeben, ob die ent­haltene LED warmes oder eher kaltes Licht ausstrahlt. Leider ist nach wie vor die Meinung verbreitet, dass LEDs lediglich kaltes Licht spenden. Das stimmt jedoch schon lange nicht mehr, denn das Spektrum der Lichtfarben von LEDs reicht mittlerweile weit.

Die Messeinheit für die Lichtfarbe heisst Kelvin. Diesbezüglich gilt: Je tiefer der Wert ist, desto wärmer und behaglicher ­ist das Licht. Wer nun warmes Licht wünscht, kauft ein Leuchtmittel, welches eine Lichtfarbe zwischen 2700 und 3000 Kelvin aufweist.

 

Text: eco2friendly, eco2friendly-Magazin Ausgabe 17

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